1. Vienna Trail of Sight's 12
Creator: spatzenpost
Deployed: YES
Deployed On: Nov 05, 2011
Location: N/A
First to Capture: obelixo
Last Capture: May 03, 2013
Number of Captures: 51
Decimal: 48.21149 16.38256
Degrees: 48° 12.689 16° 22.954
Hier handelt es sich um den 1. Vienna Sightseeing Trail mit 16 Munzees
HAVE FUN
Der Verein Wiener Urania wurde 1897 gegründet. Das Urania-Gebäude wurde 1909/10 nach den Plänen des Jugendstilarchitekten Max Fabiani, eines Schülers von Otto Wagner, an der Mündung der Wien in den Donaukanal erbaut. Obwohl Fabiani zuvor in Wien – etwa mit der Errichtung des Artaria-Gebäudes am Kohlmarkt Nr. 9 – auch schon als Vertreter einer radikalen Moderne in Erscheinung getreten war, wählte er für die Urania eine historisierende Form. Wegen der eigentümlichen neobarocken Ausrichtung der Außenerscheinung wurde diese als "baroccus fabiensis" bezeichnet. 1910 wurde die Urania von Kaiser Franz Joseph eröffnet. Benannt wurde sie nach der für die Astronomie zuständigen Muse Urania. Der niedrige Kassenhallenzubau stammt aus dem Jahr 1935, der Architekt ist jedoch nicht mehr bekannt.
Schon bald nach der Errichtung etablierte sich die Urania als eines der Wahrzeichen Wiens.
1927 zählte die Urania 60.000 Mitglieder und 60 Uraniavereine österreichweit.[1]
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Urania schwer beschädigt und die Kuppel mit der Sternwarte total zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde sie 1957 wiedereröffnet.
In den Jahren 2000 bis 2003 wurde das gesamte Haus generalsaniert und mit modernster Technik ausgestattet. Einige der in der Zwischenkriegszeit abmontierten Zierelemente am Dach der Urania wurden bei dieser Gelegenheit wiederhergestellt respektive in neuer Interpretation gestaltet: Die Obelisken erscheinen in nahezu originaler Ausführung, wohingegen sich an der Stelle des ursprünglich vergoldeten Globus nun eine weiße Leuchtkugel auf quadratischem Unterbau befindet.
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Der Verein Wiener Urania wurde 1897 gegründet. Das Urania-Gebäude wurde 1909/10 nach den Plänen des Jugendstilarchitekten Max Fabiani, eines Schülers von Otto Wagner, an der Mündung der Wien in den Donaukanal erbaut. Obwohl Fabiani zuvor in Wien – etwa mit der Errichtung des Artaria-Gebäudes am Kohlmarkt Nr. 9 – auch schon als Vertreter einer radikalen Moderne in Erscheinung getreten war, wählte er für die Urania eine historisierende Form. Wegen der eigentümlichen neobarocken Ausrichtung der Außenerscheinung wurde diese als "baroccus fabiensis" bezeichnet. 1910 wurde die Urania von Kaiser Franz Joseph eröffnet. Benannt wurde sie nach der für die Astronomie zuständigen Muse Urania. Der niedrige Kassenhallenzubau stammt aus dem Jahr 1935, der Architekt ist jedoch nicht mehr bekannt.
Schon bald nach der Errichtung etablierte sich die Urania als eines der Wahrzeichen Wiens.
1927 zählte die Urania 60.000 Mitglieder und 60 Uraniavereine österreichweit.[1]
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Urania schwer beschädigt und die Kuppel mit der Sternwarte total zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde sie 1957 wiedereröffnet.
In den Jahren 2000 bis 2003 wurde das gesamte Haus generalsaniert und mit modernster Technik ausgestattet. Einige der in der Zwischenkriegszeit abmontierten Zierelemente am Dach der Urania wurden bei dieser Gelegenheit wiederhergestellt respektive in neuer Interpretation gestaltet: Die Obelisken erscheinen in nahezu originaler Ausführung, wohingegen sich an der Stelle des ursprünglich vergoldeten Globus nun eine weiße Leuchtkugel auf quadratischem Unterbau befindet.
