Jüdisches Museum
Creator: maharet
Deployed: YES
Deployed On: May 09, 2012
Location: N/A
First to Capture: decesare
Last Capture: Feb 07, 2013
Number of Captures: 33
Decimal: 48.20705 16.3691
Degrees: 48° 12.423 16° 22.146
Das Jüdische Museum Wien (JMW) ist ein 1988 gegründetes Museum der Stadt Wien. Das Anliegen des Museums ist es, jüdische Geschichte, jüdische Kultur und jüdische Religion zu vermitteln. Seit seiner Gründung hat es weit mehr als 100 Ausstellungen mit teilweise komplexen und unbequemen Themen präsentiert.
Das 1895 in Wien gegründete erste Jüdische Museum war weltweit das erste seiner Art. Es wurde von der Gesellschaft für Sammlung und Konservierung von Kunst- und historischen Denkmälern des Judentums getragen. Bevor es 1913 mit 3.400 Objekten in der Talmud-Thora-Schule in der Leopoldstadt Räume beziehen konnte, hatte es schon mehrere Umzüge hinter sich. Sofort nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 wurde das Museum geschlossen, und die enteigneten Objekte wurden teilweise an das Museum für Völkerkunde, das Naturhistorische Museum und andere Museen verteilt. Das Naturhistorische Museum gestaltete damit die antisemitische Ausstellung Die körperlichen und seelischen Eigenschaften der Juden.
Am 31. Dezember 1964 wurde im neugebauten Desider-Friedmann-Hof in der Tempelgasse 3 ein kleines Museum eingerichtet, das von der Öffentlichkeit jedoch kaum wahrgenommen wurde. 1967 wurde es wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und nicht wieder geöffnet.
1986 wurde die Gründung eines neuen jüdischen Museums in Wien vom damaligen Bürgermeister Helmut Zilk in New York anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Vienna 1900 - Art, Architecture and Design“ angekündigt. Im Gründungskomitee finden sich unter vielen anderen die Republik Österreich, die Stadt Wien, die Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG), die Wiener Philharmoniker sowie Leonard Bernstein und Helmut Zilk.
Der Ausstellungsbetrieb wurde 1987 aufgenommen. Nach der Gründung im Jahre 1988 als GmbH unter der Ägide von Direktor Christian Cap wurde das Museum mit der Verwaltung der Sammlung Max Berger sowie der Sammlung IKG betraut. 1993 hat Martin Schlaff seine Antisemitica-Sammlung mit rund 5.000 Objekten, die einen Zeitraum von 1490 bis 1946 umfassen, der Stadt Wien geschenkt, damit diese die Exponate katalogisieren und für eine Großausstellung aufbereite.
1993 wurde das vom Auktionshaus Dorotheum als Stammhaus zur Verfügung gestellte Palais Eskeles in der Wiener Dorotheergasse in Betrieb genommen.
Aktuelle Direktorin ist die ehemalige ORF-ZIB-Sprecherin Danielle Spera.
de.wikipedia.org
Das 1895 in Wien gegründete erste Jüdische Museum war weltweit das erste seiner Art. Es wurde von der Gesellschaft für Sammlung und Konservierung von Kunst- und historischen Denkmälern des Judentums getragen. Bevor es 1913 mit 3.400 Objekten in der Talmud-Thora-Schule in der Leopoldstadt Räume beziehen konnte, hatte es schon mehrere Umzüge hinter sich. Sofort nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 wurde das Museum geschlossen, und die enteigneten Objekte wurden teilweise an das Museum für Völkerkunde, das Naturhistorische Museum und andere Museen verteilt. Das Naturhistorische Museum gestaltete damit die antisemitische Ausstellung Die körperlichen und seelischen Eigenschaften der Juden.
Am 31. Dezember 1964 wurde im neugebauten Desider-Friedmann-Hof in der Tempelgasse 3 ein kleines Museum eingerichtet, das von der Öffentlichkeit jedoch kaum wahrgenommen wurde. 1967 wurde es wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und nicht wieder geöffnet.
1986 wurde die Gründung eines neuen jüdischen Museums in Wien vom damaligen Bürgermeister Helmut Zilk in New York anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Vienna 1900 - Art, Architecture and Design“ angekündigt. Im Gründungskomitee finden sich unter vielen anderen die Republik Österreich, die Stadt Wien, die Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG), die Wiener Philharmoniker sowie Leonard Bernstein und Helmut Zilk.
Der Ausstellungsbetrieb wurde 1987 aufgenommen. Nach der Gründung im Jahre 1988 als GmbH unter der Ägide von Direktor Christian Cap wurde das Museum mit der Verwaltung der Sammlung Max Berger sowie der Sammlung IKG betraut. 1993 hat Martin Schlaff seine Antisemitica-Sammlung mit rund 5.000 Objekten, die einen Zeitraum von 1490 bis 1946 umfassen, der Stadt Wien geschenkt, damit diese die Exponate katalogisieren und für eine Großausstellung aufbereite.
1993 wurde das vom Auktionshaus Dorotheum als Stammhaus zur Verfügung gestellte Palais Eskeles in der Wiener Dorotheergasse in Betrieb genommen.
Aktuelle Direktorin ist die ehemalige ORF-ZIB-Sprecherin Danielle Spera.
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