Das Haus zum goldenen Becher
Creator: lachwurzn
Deployed: NO
Archived: YES
First to Capture: fossie23
Last Capture: Mar 22, 2012
Number of Captures: 30
Hier befindet sich seit einer gefühlten Ewigkeit eine in Wien ungemein beliebte Konditoreikette, deren Name an eine Oper von Verdi erinnert (die Oper ist ein Ort, an dem Menschen erstochen werden. Anstatt zu verbluten, singen sie).
Am Haus ebendieser Aida mit seiner schönen Fassade steht um die Ecke über einem Balkon direkt über einer Nische „Zum goldenen Becher“. Die blutige Geschichte dazu hat aber nichts mit einem Becher zu tun: ein junger Protestant entriß 1549 bei einer Fronleichnamsprozession dem Bischof die Monstranz und schleuderte diese fluchend weg. Dafür gäbe es heute nicht einmal einen Verweis, aber zu dieser Zeit wurden ihm für die Gotteslästerung Zunge und Hand unsanft entfernt und er selbst lebendig verbrannt. Ein Gedenkstein erinnerte an dieser Stelle als Warnung an alle anderen.
Am Haus ebendieser Aida mit seiner schönen Fassade steht um die Ecke über einem Balkon direkt über einer Nische „Zum goldenen Becher“. Die blutige Geschichte dazu hat aber nichts mit einem Becher zu tun: ein junger Protestant entriß 1549 bei einer Fronleichnamsprozession dem Bischof die Monstranz und schleuderte diese fluchend weg. Dafür gäbe es heute nicht einmal einen Verweis, aber zu dieser Zeit wurden ihm für die Gotteslästerung Zunge und Hand unsanft entfernt und er selbst lebendig verbrannt. Ein Gedenkstein erinnerte an dieser Stelle als Warnung an alle anderen.
