BOKU
Creator: casidy
Deployed: YES
Deployed On: Feb 18, 2012
Location: N/A
First to Capture: Erichst
Last Capture: Mar 10, 2013
Number of Captures: 18
Decimal: 48.23722 16.33001
Degrees: 48° 14.233 16° 19.801
Die Universität für Bodenkultur Wien (kurz BOKU), (University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna) ist eine Lehr- und Forschungsstätte für erneuerbare Ressourcen in Verbindung mit Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaftswissenschaften in Wien, die 1872 gegründet wurde.
Die Hochschule für Bodenkultur wurde 1872 mit Rektorats- und Dekanatsverfassung in Wien gegründet, die Eröffnung fand am 15. Oktober 1872 statt.
Universität für Bodenkultur, Gregor-Mendel-Haus 1896
1872/1873 erfolgt die Einrichtung der landwirtschaftlichen Sektion im Palais Schönborn in Wien 8., Laudongasse 17. 1874 fand die Gründung des Unterstützungsvereines für bedürftige und würdige Hörer der Hochschule statt. Die Auflösung der k.u.k. Forstakademie in Mariabrunn im Jahre 1875 führte zur Überleitung des Forststudiums an die Hochschule, es folgte die Errichtung der forstlichen Sektion in Wien 8, Skodagasse 17. 1883/84 wurde ein drei-jähriger Kurs für Kulturtechniker als dritte Studienrichtung eingeführt.
1887 wurde die Dekanatsverfassung aufgehoben, die Hochschule wurde fortan nur mehr von einem Professorenkollegium unter Vorsitz eines Rektors geleitet. 1896 erfolgte die Eröffnung des heutigen Hauptgebäudes, beim Türkenschanzpark, in der Gregor-Mendel-Straße. 1906 erhielt die Universität das Promotionsrecht. 1911/1912 wurde die Hochschule mit dem Adolf v.Guttenberg-Haus (früher land- u.forstw. Museum) erweitert. Im Jahre 1917 wurde der Titel "Ingenieur" für Absolventen eingeführt. 1919 wurden erstmals Frauen zum Studium zugelassen, von einzelnen Professoren aber grundsätzlich als dazu nicht geeignet betrachtet. 1930/31 fand die Erweiterung des Hochschulgeländes durch das Justus-von-Liebig-Haus statt.
In der Zwischenkriegszeit war die Hochschule nicht nur deutschnational eingestellt, wie die meisten anderen österreichischen Hochschulen auch, sondern offen antisemitisch und nicht selten nationalsozialistisch geprägt, woran Professoren und Studenten Anteil hatten. 1923 beschloss das Professorenkollegium eine gegen jüdische Studenten gerichtete Resolution, der viele weitere folgten. In der Studentenschaft wurde schon in den frühen Zwanzigerjahren das Hakenkreuz verwendet. Nach dem „Wahlsieg“ der NSDAP vom 5. März 1933 im Deutschen Reich fand am 7. März eine von Prorektor Olbrich geförderte Anschlusskundgebung statt; Werbeplakate für die SS waren vom Rektorat erlaubt.
Die Diktaturregierung Dollfuß entmachtete daher am 3. Mai 1934 das Rektorat durch die Einsetzung des Bundeskommissars Otto Skrbensky (1887–1952). Er hatte das Recht, Studenten von der Hochschule zu verweisen, und betrieb die Enthebung von fünf Professoren. Weiters wurde 1934 eine Polizeiwache im Hauptgebäude der Hochschule eingerichtet[2]. Der gegen den Nationalsozialismus eingestellte Professor Hans Karl von Zessner-Spitzenberg starb am 1. August 1938 an den Folgen einer Prügelattacke im KZ Dachau.
Im Jahre 1947, also nach Kriegsende, hatte die Hochschule rund 1400 Hörer.
1960 erfolgte die Fertigstellung des Wilhelm-Exner-Hauses. 1972 wurde das hundertjährige Bestehen der Hochschule gefeiert. Drei Jahre später, also 1975, wurde sie in Universität für Bodenkultur Wien umbenannt und der Universitätskomplex mit dem Franz-Schwackhöfer-Haus nochmals erweitert. 1980 fand eine Institutionsgliederung statt. 1984 gab es zwei Erweiterungen der BOKU durch den Türkenwirt und das Adolf-Cieslar-Haus (ehemalige Internatsschule). 1995 feierte das Studium Lebensmittel- und Biotechnologie (bis 1984 Lebensmittel- und Gärungstechnologie) das fünfzigjährige Bestehen. Nur zwei Jahre später wurde das 125-jährige Bestehen der BOKU gefeiert. Noch im selben Jahre wurde der "Tag der offenen Tür" eingeführt. 2001 fand wie auch bei allen anderen Universitäten die Einführung der Studiengebühren statt.
quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Universität_für_Bodenkultur_Wien
http://www.boku.ac.at/
Die Hochschule für Bodenkultur wurde 1872 mit Rektorats- und Dekanatsverfassung in Wien gegründet, die Eröffnung fand am 15. Oktober 1872 statt.
Universität für Bodenkultur, Gregor-Mendel-Haus 1896
1872/1873 erfolgt die Einrichtung der landwirtschaftlichen Sektion im Palais Schönborn in Wien 8., Laudongasse 17. 1874 fand die Gründung des Unterstützungsvereines für bedürftige und würdige Hörer der Hochschule statt. Die Auflösung der k.u.k. Forstakademie in Mariabrunn im Jahre 1875 führte zur Überleitung des Forststudiums an die Hochschule, es folgte die Errichtung der forstlichen Sektion in Wien 8, Skodagasse 17. 1883/84 wurde ein drei-jähriger Kurs für Kulturtechniker als dritte Studienrichtung eingeführt.
1887 wurde die Dekanatsverfassung aufgehoben, die Hochschule wurde fortan nur mehr von einem Professorenkollegium unter Vorsitz eines Rektors geleitet. 1896 erfolgte die Eröffnung des heutigen Hauptgebäudes, beim Türkenschanzpark, in der Gregor-Mendel-Straße. 1906 erhielt die Universität das Promotionsrecht. 1911/1912 wurde die Hochschule mit dem Adolf v.Guttenberg-Haus (früher land- u.forstw. Museum) erweitert. Im Jahre 1917 wurde der Titel "Ingenieur" für Absolventen eingeführt. 1919 wurden erstmals Frauen zum Studium zugelassen, von einzelnen Professoren aber grundsätzlich als dazu nicht geeignet betrachtet. 1930/31 fand die Erweiterung des Hochschulgeländes durch das Justus-von-Liebig-Haus statt.
In der Zwischenkriegszeit war die Hochschule nicht nur deutschnational eingestellt, wie die meisten anderen österreichischen Hochschulen auch, sondern offen antisemitisch und nicht selten nationalsozialistisch geprägt, woran Professoren und Studenten Anteil hatten. 1923 beschloss das Professorenkollegium eine gegen jüdische Studenten gerichtete Resolution, der viele weitere folgten. In der Studentenschaft wurde schon in den frühen Zwanzigerjahren das Hakenkreuz verwendet. Nach dem „Wahlsieg“ der NSDAP vom 5. März 1933 im Deutschen Reich fand am 7. März eine von Prorektor Olbrich geförderte Anschlusskundgebung statt; Werbeplakate für die SS waren vom Rektorat erlaubt.
Die Diktaturregierung Dollfuß entmachtete daher am 3. Mai 1934 das Rektorat durch die Einsetzung des Bundeskommissars Otto Skrbensky (1887–1952). Er hatte das Recht, Studenten von der Hochschule zu verweisen, und betrieb die Enthebung von fünf Professoren. Weiters wurde 1934 eine Polizeiwache im Hauptgebäude der Hochschule eingerichtet[2]. Der gegen den Nationalsozialismus eingestellte Professor Hans Karl von Zessner-Spitzenberg starb am 1. August 1938 an den Folgen einer Prügelattacke im KZ Dachau.
Im Jahre 1947, also nach Kriegsende, hatte die Hochschule rund 1400 Hörer.
1960 erfolgte die Fertigstellung des Wilhelm-Exner-Hauses. 1972 wurde das hundertjährige Bestehen der Hochschule gefeiert. Drei Jahre später, also 1975, wurde sie in Universität für Bodenkultur Wien umbenannt und der Universitätskomplex mit dem Franz-Schwackhöfer-Haus nochmals erweitert. 1980 fand eine Institutionsgliederung statt. 1984 gab es zwei Erweiterungen der BOKU durch den Türkenwirt und das Adolf-Cieslar-Haus (ehemalige Internatsschule). 1995 feierte das Studium Lebensmittel- und Biotechnologie (bis 1984 Lebensmittel- und Gärungstechnologie) das fünfzigjährige Bestehen. Nur zwei Jahre später wurde das 125-jährige Bestehen der BOKU gefeiert. Noch im selben Jahre wurde der "Tag der offenen Tür" eingeführt. 2001 fand wie auch bei allen anderen Universitäten die Einführung der Studiengebühren statt.
quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Universität_für_Bodenkultur_Wien
http://www.boku.ac.at/
