2082 - Das Riehler Bad
Creator: ReMiKu
Deployed: YES
Deployed On: Feb 16, 2012
Location: N/A
First to Capture: c-bn
Last Capture: Jan 26, 2013
Number of Captures: 22
Decimal: 50.9613 6.98459
Degrees: 50° 57.678 6° 59.075
Munzeeserie: Weitere 111 Kölner Orte die man gesehen haben muss (Band 2)
(frei nach dem gleichnamigen Buch von Bernd Imgrund, erschienen im emons: Verlag)
2082 - Das Riehler Bad
Im Schatten des Axa-Hochhauses
Ein Schwimmbad ist es ja nun leider nicht mehr. Es war 1986, als der Kölner Ratbeschloss, das älteste Freibad der Stadt aufzugeben. Die Gründung der »Rheinlust«, wie es zunächst hieß, datiert auf das Jahr 1902. Der ansonsten wenig beachtete Stadtteil Riehl verfügte damit über etwas seinerzeit recht Erstaunliches, ein »Schwimmbad an Land« nämlich. Und das, obwohl der Rhein unmittelbar daneben lag. Eine leichte Verschiebung war 1926 vonnöten, als man an den Bau der Mülheimer Brücke ging. Und nachdem in den 1960ern ein zweites Becken hinzugekommen war, bildete die Errichtung des Colonia-Hochhauses den nächsten Einschnitt: Die Liegewiese wurde verschoben, und das noch heute bestehende Wirtschaftsgebäude entstand.
Der angrenzende Wolkenkratzer, seit 1997 mit dem Schriftzug des Axa-Konzerns versehen, war von 1973 bis 1976 das höchste Gebäude der Republik. Über 45 Etagen mit mehr als 350 Wohneinheiten führt es in eine Höhe von 147 Metern, inklusive Antenne sind es noch einmal acht Meter mehr. Von der Kölner Spitze verdrängt wurde es erst im Jahr 2001 durch den KolnTurm im Mediapark, der anderthalb Meter mehr misst.
Das traditionsreiche Bad zu seinen Füßen dümpelte nach der Schließung jahrelang vor sich hin und verfiel zusehends. Erst Anfang der 1990er wurde es der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Eine Grünfläche entstand, die den recht abgelegenen Ort enorm aufwertet. Durch die Anlagen des Hochhauses im Süden, durch den Zoo und die Riehler Heimstätten hat sich hier ein sehr isolierter Abschnitt des Niederländer Ufers gebildet. Die tiefe Rheinaue macht zu jeder Jahreszeit einen guten Eindruck, erst recht der als Allee angelegte Uferweg. Und der 1996 eröffnete Biergarten im alten Schwimmbad gilt mit seinem Rheinblick, dem angrenzenden Birkenhain und dem ausgedehnten Kinderspielplatz als einer der schönsten am ganzen Flussufer.
Hinweis: Rotes Fahrrad
Achtung: Es handelt sich "nur" um einen QR Code mit dem Munzee Symbol in der Mitte (ohne die Werbung).
Adresse: Niederländer Ufer südlich der Mülheimer Brücke
ÖPNV: Bahn 18, Haltestelle Boltensternstraße; Bahn 13, 18, Haltestelle Slabystraße
Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss Band 2" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos).
Bitte beachtet das nicht jeder der Orte frei zugänglich ist. Der Munzee ist also nicht immer an dem tatsächlichen Ort, aber zumindest
nahe dran am Ziel ;)
Die Nummerierung der Orte entspricht der Reihenfolge im Buch. Hinzu kommt noch eine führende 2 für Band 2. Die andere Serie wird daher umgenannt in
1 (+3 stellige Nummer).
Viel Spaß beim entdecken der Orte.
ReMiKu
(frei nach dem gleichnamigen Buch von Bernd Imgrund, erschienen im emons: Verlag)
2082 - Das Riehler Bad
Im Schatten des Axa-Hochhauses
Ein Schwimmbad ist es ja nun leider nicht mehr. Es war 1986, als der Kölner Ratbeschloss, das älteste Freibad der Stadt aufzugeben. Die Gründung der »Rheinlust«, wie es zunächst hieß, datiert auf das Jahr 1902. Der ansonsten wenig beachtete Stadtteil Riehl verfügte damit über etwas seinerzeit recht Erstaunliches, ein »Schwimmbad an Land« nämlich. Und das, obwohl der Rhein unmittelbar daneben lag. Eine leichte Verschiebung war 1926 vonnöten, als man an den Bau der Mülheimer Brücke ging. Und nachdem in den 1960ern ein zweites Becken hinzugekommen war, bildete die Errichtung des Colonia-Hochhauses den nächsten Einschnitt: Die Liegewiese wurde verschoben, und das noch heute bestehende Wirtschaftsgebäude entstand.
Der angrenzende Wolkenkratzer, seit 1997 mit dem Schriftzug des Axa-Konzerns versehen, war von 1973 bis 1976 das höchste Gebäude der Republik. Über 45 Etagen mit mehr als 350 Wohneinheiten führt es in eine Höhe von 147 Metern, inklusive Antenne sind es noch einmal acht Meter mehr. Von der Kölner Spitze verdrängt wurde es erst im Jahr 2001 durch den KolnTurm im Mediapark, der anderthalb Meter mehr misst.
Das traditionsreiche Bad zu seinen Füßen dümpelte nach der Schließung jahrelang vor sich hin und verfiel zusehends. Erst Anfang der 1990er wurde es der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Eine Grünfläche entstand, die den recht abgelegenen Ort enorm aufwertet. Durch die Anlagen des Hochhauses im Süden, durch den Zoo und die Riehler Heimstätten hat sich hier ein sehr isolierter Abschnitt des Niederländer Ufers gebildet. Die tiefe Rheinaue macht zu jeder Jahreszeit einen guten Eindruck, erst recht der als Allee angelegte Uferweg. Und der 1996 eröffnete Biergarten im alten Schwimmbad gilt mit seinem Rheinblick, dem angrenzenden Birkenhain und dem ausgedehnten Kinderspielplatz als einer der schönsten am ganzen Flussufer.
Hinweis: Rotes Fahrrad
Achtung: Es handelt sich "nur" um einen QR Code mit dem Munzee Symbol in der Mitte (ohne die Werbung).
Adresse: Niederländer Ufer südlich der Mülheimer Brücke
ÖPNV: Bahn 18, Haltestelle Boltensternstraße; Bahn 13, 18, Haltestelle Slabystraße
Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss Band 2" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos).
Bitte beachtet das nicht jeder der Orte frei zugänglich ist. Der Munzee ist also nicht immer an dem tatsächlichen Ort, aber zumindest
nahe dran am Ziel ;)
Die Nummerierung der Orte entspricht der Reihenfolge im Buch. Hinzu kommt noch eine führende 2 für Band 2. Die andere Serie wird daher umgenannt in
1 (+3 stellige Nummer).
Viel Spaß beim entdecken der Orte.
ReMiKu
