1087 - Die Spitze der Rheinauhalbinsel
Creator: ReMiKu
Deployed: YES
Deployed On: Feb 01, 2012
Location: N/A
First to Capture: SharkAttack
Last Capture: Apr 17, 2013
Number of Captures: 33
Decimal: 50.93291 6.96448
Degrees: 50° 55.975 6° 57.869
Munzeeserie: 111 Kölner Orte die man gesehen haben muss
(frei nach dem gleichnamigen Buch von Bernd Imgrund, erschienen im emons: Verlag)
1087 - Die Spitze der Rheinauhalbinsel
Am Bug des Schokodampfers
Vor allem am Wochenende heißt es vor dem Schokoladenmuseum
im Rheinauhafen: Stau, warten, Schlange stehen. Und das Gleiche
gilt dann noch einmal für jene, die ein Wäffelchen vom berühmten
Schokobrunnen erhaschen wollen. Eine Etage höher jedoch herrscht
selbst an Sonntagen zumeist eine gelassene Ruhe.
Das 1993 eröffnete Museum mit angeschlossenem Süßigkeiten-
Supermarkt wurde als Dampfschiff konzipiert — samt dem über
dem Eingangsbereich aufragenden Schornstein. Damit zollte man
einerseits dem ausgedienten Handelshafen Tribut, andererseits er-
innert die Architektur auch an die maritimen Produktionswege der
Kakaobohnen von Südamerika bis in die Kölner Südstadt zur Stoll-
werck-Fabrik.
Die alte Hafeneinfahrt im Norden, Bug des »Schoko-Schiffes«,
ist bis heute ohne Museumskarte zugänglich. Wer hinter der Dreh-
brücke nach links schwenkt, erreicht über 62 Stufen eine aparte
Aussichtsplattform direkt über den Produktions-Schauanlagen des
Museums. Tatsächlich fühlt man sich hier wie auf dem Oberdeck
eines Ausflugsschiffes inklusive Entspannungsbänken und Reling.
Entlang den Ufermauern fallen die Kranhäuser ins Auge, und über
die Deutzer Brücke hinweg reicht das Panorama vom Bügel der
Kölnarena über das Lufthansa-Hochhaus bis zum südlichen Poller
Rheinufer.
Ein Blick von der Reling steil nach unten führt hingegen wieder
zurück zu den Ursprüngen des 1892 bis 1898 errichteten Hafens.
Dort steht — einsam, verlassen und wie eine zu tief angesetzte Gal-
lionsfigur — der in Stein gehauene Nikolaus von Myra. Der Heilige
aus dem 314. Jahrhundert füllt nämlich nicht nur am 6. Dezember
die geputzten Stiefel der Kinder, er dient auch ganzjährig als Schutz-
patron der Seeleute.
Hinweis: Unterrang (nicht Terasse), rechts neben Statue, Rückseite Stahlkasten
Adresse: Nordende des Rheinauhafens
ÖPNV: Bahn 1, 7, 9, Haltestelle Heumarkt; Bus 106, Haltestelle Schokomuseum
Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos).
Bitte beachtet das nicht jeder der Orte frei zugänglich ist. Der Munzee ist also nicht immer an dem tatsächlichen Ort, aber zumindest
nahe dran am Ziel ;)
Die Nummerierung der Orte entspricht der Reihenfolge im Buch.
Viel Spaß beim entdecken der Orte.
ReMiKu
(frei nach dem gleichnamigen Buch von Bernd Imgrund, erschienen im emons: Verlag)
1087 - Die Spitze der Rheinauhalbinsel
Am Bug des Schokodampfers
Vor allem am Wochenende heißt es vor dem Schokoladenmuseum
im Rheinauhafen: Stau, warten, Schlange stehen. Und das Gleiche
gilt dann noch einmal für jene, die ein Wäffelchen vom berühmten
Schokobrunnen erhaschen wollen. Eine Etage höher jedoch herrscht
selbst an Sonntagen zumeist eine gelassene Ruhe.
Das 1993 eröffnete Museum mit angeschlossenem Süßigkeiten-
Supermarkt wurde als Dampfschiff konzipiert — samt dem über
dem Eingangsbereich aufragenden Schornstein. Damit zollte man
einerseits dem ausgedienten Handelshafen Tribut, andererseits er-
innert die Architektur auch an die maritimen Produktionswege der
Kakaobohnen von Südamerika bis in die Kölner Südstadt zur Stoll-
werck-Fabrik.
Die alte Hafeneinfahrt im Norden, Bug des »Schoko-Schiffes«,
ist bis heute ohne Museumskarte zugänglich. Wer hinter der Dreh-
brücke nach links schwenkt, erreicht über 62 Stufen eine aparte
Aussichtsplattform direkt über den Produktions-Schauanlagen des
Museums. Tatsächlich fühlt man sich hier wie auf dem Oberdeck
eines Ausflugsschiffes inklusive Entspannungsbänken und Reling.
Entlang den Ufermauern fallen die Kranhäuser ins Auge, und über
die Deutzer Brücke hinweg reicht das Panorama vom Bügel der
Kölnarena über das Lufthansa-Hochhaus bis zum südlichen Poller
Rheinufer.
Ein Blick von der Reling steil nach unten führt hingegen wieder
zurück zu den Ursprüngen des 1892 bis 1898 errichteten Hafens.
Dort steht — einsam, verlassen und wie eine zu tief angesetzte Gal-
lionsfigur — der in Stein gehauene Nikolaus von Myra. Der Heilige
aus dem 314. Jahrhundert füllt nämlich nicht nur am 6. Dezember
die geputzten Stiefel der Kinder, er dient auch ganzjährig als Schutz-
patron der Seeleute.
Hinweis: Unterrang (nicht Terasse), rechts neben Statue, Rückseite Stahlkasten
Adresse: Nordende des Rheinauhafens
ÖPNV: Bahn 1, 7, 9, Haltestelle Heumarkt; Bus 106, Haltestelle Schokomuseum
Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch "111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss" von Bernd Imgrund und Britta Schmitz (Fotos).
Bitte beachtet das nicht jeder der Orte frei zugänglich ist. Der Munzee ist also nicht immer an dem tatsächlichen Ort, aber zumindest
nahe dran am Ziel ;)
Die Nummerierung der Orte entspricht der Reihenfolge im Buch.
Viel Spaß beim entdecken der Orte.
ReMiKu
