Oberpostdirektion

  • Creator: Quasimone
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  • First to Capture: mikalobix
  • Last Capture: Oct 01, 2012
  • Number of Captures: 15

Das Gebäude wurde von 1883 bis 1887 als Oberpostdirektion, Post- und Telegraphendienstgebäude nach Plänen der Postverwaltung (vereinfachte Entwürfe von Julius Carl Raschdorff) erbaut. Die Fassade ist mit Skulptur-Gruppen des Bildhauers Engelbert Peiffer geschmückt, die den Nutzen von Post, Telegraphie und Telephonie darstellen. Auf dem Eckturm befindet sich ein fliegender Merkur. Das repräsentative Gebäude ist damit Ausdruck der Neuregelung der Postverhältnisse durch Heinrich von Stephan und des Geltungsanspruches des damaligen Kaiserreiches.
1887 löste es die Alte Post ab. Zwischen 1898 bis 1901 wurde das Gebäude zwischen Gorch-Fock- und Dammtorwall nochmals um einen Anbau erweitert. 1949 zog hier auch das Postmuseum ein, dass als späteres Museum für Kommunikation nicht nur die Geschichte der Post, sondern die Geschichte der Kommunikation mit besonderem Schwerpunkt der Nachrichtenübermittlung auf den Weltmeeren veranschaulichte. In den 1960er Jahren zog die Postverwaltung in die City Nord. Nach der Privatisierung der Deutschen Post wurde das denkmalgeschützte Gebäude 1995 verkauft und im Inneren teilweise umgebaut. Bis zum Jahr 2000 war hier noch das Postamt 36 untergebracht in dessen Schalterhalle noch einige Elemente der ursprünglich repräsentativen Ausstattung des Hauptpostamtes erhalten waren.
2007 wechselte das Haus erneut den Besitzer, der weitere Umbaupläne verfolgt. Der Mietvertrag des Museums wurde aufgekündigt, was 2009 zur dauerhaften Schließung des Museums führte.
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