Höfe am Brühl
Creator: Jack1606
Deployed: YES
Deployed On: Oct 17, 2011
Location: N/A
First to Capture: rstweb
Last Capture: Mar 11, 2013
Number of Captures: 10
Decimal: 51.34383 12.3718
Degrees: 51° 20.63 12° 22.308
Im April 2008 wurde bekannt gegeben, dass am Brühl das neue Einkaufszentrum Höfe am Brühl entstehen soll, in das die Blechbüchse als zweigeschossiges Garagendeck integriert werde. Die Ausschreibung zu dem Bauprojekt ging an das Berliner Architekturbüro Grüntuch & Ernst. Der Bau wird durch das Immobilienbüro mfi realisiert. Dabei wurde das Gebäude des ehemaligen Konsument-Warenhauses abgebrochen und wird durch den Neubau eines Parkhauses ersetzt. Als Termin für die Fertigstellung des Kaufhauses war ursprünglich Ende des Jahres 2011 geplant, inzwischen wurde er auf den Herbst 2012 verschoben.
Am 8. Februar 2010 begannen die Entkernungs- und Abrissarbeiten am Gebäude, die Aluminiumfassade wurde bis zum 17. März 2010 demontiert und in Berlin eingelagert. Die Platten sollen restauriert und an der bisherigen Stelle in gleicher Formgebung an das neugebaute Parkhaus der Höfe am Brühl angebracht werden.
Nach der vollständigen Freilegung der größtenteils stark zerstörten alten Hänsel-Fassade des Kaufhauses Brühl kam es im April zu heftiger Kritik und Protesten bezüglich der Abrisspläne. Aufgerufen hatte dazu der Leipziger TV-Moderator Renato Bodenburg. Nach seiner Protestaktion am 8. April 2010 folgten die Organisation einer Menschenkette und wöchentliche Unterschriftensammlungen gegen den Abriss. Wie nun viele andere forderte Bodenburg statt des Abrisses und der späteren Wiederanbringung der Aluminiumfassade die Erhaltung der historischen Bausubstanz. Am 17. April versammelten sich rund 250 Menschen an der Baustelle, um mit einer Menschenkette gegen den Abriss der älteren Fassade zu demonstrieren. Auch Leipziger Politiker unterstützten den Vorschlag. Der überregional viel beachtete Vorschlag von Renato Bodenburg, beide Fassaden zu erhalten, wurde gemeinsam mit Niels Gormsen (1990 - 1995 Baudezernent und Stadtplanungschef in Leipzig) im Detail erarbeitet, er fand in späteren Entwürfen jedoch keine Beachtung mehr. Vorgeschlagen wurde, den Altbau mit seiner Steinfassade an ursprünglicher Stelle zu erhalten und die Aluminiumfassade am anderen Ende des Baukomplexes, am Hallischen Tor, neu aufzubauen. Letztlich wurde der Kompromiss einer Vitrinenlösung getroffen, deren Konzeption vom Architekturbüro Grüntuch Ernst entworfen wurde. Dabei soll entsprechend der Vorgabe des Denkmalschutzes ein 15 Meter breites Stück der alten Hänsel-Fassade erhalten und in das neue Gebäude integriert werden. Wie in einer Vitrine soll es nach innen und durch eine Glaswand nach außen hin sichtbar sein. Im Januar 2011 gab es Medienberichte, wonach sich die sächsische Denkmalschutzbehörde gegen die Vitrinenlösung entschieden habe. Das 15 Meter breite Stück der Fassade solle zwar erhalten bleiben, jedoch nun doch nicht von außen sichtbar sein.
Anfang Juli 2010 wurden die Abrissarbeiten der Blechbüchse beendet. Nur das beschriebene 15 Meter breite Fassadenstück blieb, gestützt durch eine Stahlkonstruktion, erhalten. Mit dem Aushub der Baugrube wurde Ende August begonnen. Am 9. Dezember 2010 wurde der Grundstein für die Höfe am Brühl gelegt. Der Bau soll bis Herbst 2012 vollendet werden.
Am 8. Februar 2010 begannen die Entkernungs- und Abrissarbeiten am Gebäude, die Aluminiumfassade wurde bis zum 17. März 2010 demontiert und in Berlin eingelagert. Die Platten sollen restauriert und an der bisherigen Stelle in gleicher Formgebung an das neugebaute Parkhaus der Höfe am Brühl angebracht werden.
Nach der vollständigen Freilegung der größtenteils stark zerstörten alten Hänsel-Fassade des Kaufhauses Brühl kam es im April zu heftiger Kritik und Protesten bezüglich der Abrisspläne. Aufgerufen hatte dazu der Leipziger TV-Moderator Renato Bodenburg. Nach seiner Protestaktion am 8. April 2010 folgten die Organisation einer Menschenkette und wöchentliche Unterschriftensammlungen gegen den Abriss. Wie nun viele andere forderte Bodenburg statt des Abrisses und der späteren Wiederanbringung der Aluminiumfassade die Erhaltung der historischen Bausubstanz. Am 17. April versammelten sich rund 250 Menschen an der Baustelle, um mit einer Menschenkette gegen den Abriss der älteren Fassade zu demonstrieren. Auch Leipziger Politiker unterstützten den Vorschlag. Der überregional viel beachtete Vorschlag von Renato Bodenburg, beide Fassaden zu erhalten, wurde gemeinsam mit Niels Gormsen (1990 - 1995 Baudezernent und Stadtplanungschef in Leipzig) im Detail erarbeitet, er fand in späteren Entwürfen jedoch keine Beachtung mehr. Vorgeschlagen wurde, den Altbau mit seiner Steinfassade an ursprünglicher Stelle zu erhalten und die Aluminiumfassade am anderen Ende des Baukomplexes, am Hallischen Tor, neu aufzubauen. Letztlich wurde der Kompromiss einer Vitrinenlösung getroffen, deren Konzeption vom Architekturbüro Grüntuch Ernst entworfen wurde. Dabei soll entsprechend der Vorgabe des Denkmalschutzes ein 15 Meter breites Stück der alten Hänsel-Fassade erhalten und in das neue Gebäude integriert werden. Wie in einer Vitrine soll es nach innen und durch eine Glaswand nach außen hin sichtbar sein. Im Januar 2011 gab es Medienberichte, wonach sich die sächsische Denkmalschutzbehörde gegen die Vitrinenlösung entschieden habe. Das 15 Meter breite Stück der Fassade solle zwar erhalten bleiben, jedoch nun doch nicht von außen sichtbar sein.
Anfang Juli 2010 wurden die Abrissarbeiten der Blechbüchse beendet. Nur das beschriebene 15 Meter breite Fassadenstück blieb, gestützt durch eine Stahlkonstruktion, erhalten. Mit dem Aushub der Baugrube wurde Ende August begonnen. Am 9. Dezember 2010 wurde der Grundstein für die Höfe am Brühl gelegt. Der Bau soll bis Herbst 2012 vollendet werden.
